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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

FP Versuch O4 Lichtmodulation durch Ultraschall

 

Standort:
IOAP (Arbeitsgruppe Prof. Eisebitt)


Inhalt:
Fourier Transformations-Holographie ist ein interferenzbasiertes, linsenloses Abbildungsverfahren, welches vor allem im weichen Röntgenbereich Anwendung findet. Dabei wird das Interferenzmuster des abzubildenden Objektes und einer Referenz-Kugelwelle im Fernfeld aufgezeichnet. Die Rekonstruktion erfolgt durch eine 2-dimensionale Fourier-Transformation und liefert ein Abbild des Objektes. Mit Röntgenstrahlen lassen sich damit Objekte mit Nanometerauflösung abbilden.

Der Versuch bietet eine Einführung in das Gebiet der Fourier-Optik und soll den Zusammenhang zwischen Objekt, dessen kohärentem Streubild und schließlich der Bildentstehung verdeutlichen. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei das Konzept des reziproken Raumes. Im Experiment wird der Versuch mit Hilfe eines Lasers auf einer optischen Bank im sichtbaren Frequenzbereich durchgeführt. Neben der Aufnahme und Rekonstruktion eines Fourier-Transform-Hologramms sind die Anwendung von Fourier-Filtern, sowie der Aufbau eines Mikroskops zum Vergleich mit diesem alternativen Abbildungskonzept ebenfalls Teile des Versuchs.

 
Lernziele bzw. Methoden:
• Einführung in die Fourier-Optik
• Beschreibung der Bildentstehung in der Fourier-Transformations-Holographie
• Ortsfrequenzanalyse und –filterung

 

Literatur:
Born: Optik, Springer Verlag, Berlin-Heidelberg
Born-Wolf: Principles of optics, Springer Verlag, Berlin-Heidelberg.
Bergmann-Schaefer: Lehrbuch der Experimentalphysik, Band III Optik, W. de Gruyter, Berlin (1993)
Francon: Holografie, Springer, Berlin

 

 

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