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FP Versuch O12
Standort:
IOAP (Arbeitsgruppe Prof. ???)
Inhalt:
Bei der konventionellen Fotographie wird nur die Intensität der einfallenden elektromagnetischen Welle aufgezeichnet. Die Holographie ermöglicht durch überlagerung zweier elektomagnetischer Wellen (Referenz und Objektwelle) zusätzlich auch die Speicherung der Phase, so dass die räumliche Objektinformation nicht verlorengeht. Durch Überlagerung einer ebenen Welle mit einer Kugelwelle ergibt sich auf der Fotoplatte als Interferenzstrukur eine Fresnel’sche Zonenplatte. Wird die entwickelte Fotoplatte mit einer ebenen Welle beleuchtet, so wirkt diese gleichzeitig als Sammel- und Zerstreuungslinse (virtuelles Bild, reelles Bild) und rekonstruiert somit den Ausgangspunkt der Kugelwelle. Wird die Kugelwelle durch das von einem Objekt ausgehende Lichtwellenfeld ersetzt, so kann das bei der Interferenz mit der Referenzwelle entstehende Muster als Überlagerung von Fresnel’schen Zonenplatten gedeutet werden. Bei der der Rekonstruktion ergibt sich ein reelles und virtuelles Bild des Objektes.
Die Aufgabe führt in die Grundlagen der holographischen Bildspeicherung ein. Nach dem selbständigen Aufbau eines holographischen Strahlenganges sollen folgende Versuchspunkte bearbeitet werden:
1. Aufnahme von Amplituden und Phasenhologrammen sowie Rekonstruktion des virtuellen und reellen Bildes
2. Mikroskopische Untersuchung eines Hologramms.
Darüberhinaus können bei Interesse weitergehende Untersuchungen an Hologrammen durchgeführt (z.B. Beugungswirkungsgrad bestimmen) sowie Weißlichthologramme hergestellt werden.
Lernziele bzw. Methoden:
• Aufnahme von Hologrammen,
• Laser,
• Kohärenzbegriff,
• Fresnel’ sche Zonenplatte,
• Bildentstehung,
• Elektronen-Holographie,
• Weißlichtholographie
Literatur:
M. Francon: Holographie, Springer-Verlag, Berlin (wird zur Verfügung gestellt)
G.W. Stroke: An introduction to coherent optics and holography, Academic press, New York