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TU Berlin

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LUVRE - Labor

Lupe

Das LUVRE ist benannt nach dem sich darin befindenden experimentellen Aufbau
( Labor für UV-Raman Experimente).
Das Herzstück ist ebenso wie im XY-Labor ein Dreifach-Spektrometer von Dilor. Aufgrund seines vielseitigen Aufbaus eignet es sich für spektroskopische Untersuchungen aller Art im sichtbaren Spektralbereich (350-800 nm). Zwei der drei Gitter (1800 l/mm) können im subtraktiven oder im additiven Modus betrieben werden. In subtraktiver Anordnung werden die ersten beiden Gitter als Bandpass  zur Streulichtunterdrückung genutzt; somit sind Ramanspektroskopische Untersuchungen schon ab 5 cm-1 mit beliebigen Anregungswellenlängen möglich. Der additive Betrieb der Gitter (in Kombination mit Notch-Filtern) führt zu einer Verdreifachung der spektralen Auflösung im Vergleich zum subtraktiven Modus. Zusätzlich verfügt das LUVRE über drei weitere Gitter in der letzten Stufe des Spektrometers. Für Messungen im UV-Bereich gibt es ein 2400er Gitter, und für Lumineszenzmessungen eine 600er und ein 150er Gitter, mit denen fast der gesamte sichtbare Spektralbereich auf die CCD abgebildet werden kann.

Als Anregungsquellen dienen standardmässig ein Argon-Ionen-Laser (350-528 nm) und ein HeCd-Laser (442, 325nm), und detektiert wird  mit einer Stickstoffgekühlten CCD.
Das Spektrometer ist sowohl mit einer Makro- als auch mit einer Mikroskop-Optik ausgerüstet und es steht jeweils ein Kryostat für Tieftemperatur-Messungen bis 1.5 K bzw. 4 K zur Verfügung. Eine Scanner-Optik in Kombination mit einem Schrittmotor gesteuerten Mikroskoptisch erlauben ortsaufgelöste Messungen mit einer lateralen Auflösung von etwa 1 µm.

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