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TU Berlin

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Pikosekunden - Labor

Im Pikosekundenlabor können zeit- und ortsaufgelöste Photolumineszenzmessungen im ps-Bereich, sowie resonante Anregungen in dem Bereich von 190 nm bis 4000 nm bei Temperaturen von 4 K bis 400 K vorgenommen werden.

Realisiert wird dies durch einen Ti:Saphir-Laser mit einer Pulsdauer von 1,6 ps und einer Repetierrate von 80 MHz, der ebenfalls zu einer Pulsdauer von 150 fs umgebaut werden kann. Dabei hat er eine Ausgangsleistung von maximal 1,8 W (durchschnittlich, quasi CW, Leistungsdichte) und kann Wellenlängen von 720 nm bis 1000 nm emittieren. Durch second harmonic generation (SHG), third harmonic generation (THG) und forth harmonic generation (FHG) ist es möglich die Wellenlängen zu verdoppeln, verdreifachen und zu vervierfachen, um in den blauen und UV Wellenlängenbereich zu gelangen. Zudem steht noch ein optisch parametrischer Oszillator (OPO) zur Verfügung, um weiter in den IR Bereich zu gelangen. Insgesamt kann man damit Anregungen in einem Bereich von 190 nm bis 4000 nm erreichen. Für zeitaufgelöste Messungen werden zur Detektion ein subtraktiver Doppelmonochromator mit einer Brennweite von 0,3 m und unterschiedliche Detektoren (z.B. eine multi channel plate (MCP)) verwendet. Für hochauflösende Photolumineszenzmessungen steht ein additiver Doppelmonochromator mit einer Brennweite von 0,75 m mit einer spektralen Auflösung im Bereich von 20 pm zur Verfügung.

Mit Hilfe eines Durchflusskryostaten und einem Badkryostaten sind temperaturabhängige Photolumineszenzmessungen von 1,8 K bis 400 K möglich. Ein mit Piezoelementen steuerbares Objektiv vor dem Kryostaten ermöglicht ein abrastern der Probe für ortsaufgelöste Messungen.

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Christian Nenstiel
314-24440
Institut für Festkörperphysik
Raum EW-555

Sarah Schlichting
314-22054
Institut für Festkörperphysik
Raum EW-408